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Tschechische Republik

  • UniversitätMasaryk-Universität, Fakultät für Erziehungswissenschaften, Institut für Musikpädagogik, Brno
  • SchuleJaromír Hlubík Grundschule und Kindergarten, Lipov
  • EnsembleHorňácko Hackbrett-Gruppe von Petr Galečka, Lipov
  • KonzeptDie Entwicklung von Kreativität durch traditionelle tschechische Volksmusik

Universität: Masaryk-Universität, Fakultät für Erziehungswissenschaften, Institut für Musikpädagogik, Brno 

Das Institut für Musikpädagogik (Masaryk-Universität, Brno) ist Teil der Fakultät für Erziehungswissenschaften, die im Jahr 1946 gegründet wurde. Das Institut bietet derzeit die Bachelor- und Master-Studiengänge für Musiklehrer für mittlere und höhere Sekundarschulen, die spezialisierten Studiengänge Klavierspiel und Sologesang sowie das Promotionsprogramm Spezialisierung in Pädagogik – Theorie und Didaktik der Musik an. Die Studierenden absolvieren unter anderem Lehrveranstaltungen in Harmonie, Musikgeschichte, Grundlagen der Chorleitung, Instrumentenspiel, Stimmbildung, Musikpädagogik, Didaktik, Musikästhetik, Kunsttheorie, multimediale Computer-Anwendungen, Ethnomusikwissenschaft, populäre Musik etc. Angegliedert an das Institut sind ein Streichorchester und ein Chor, die die gesamte Universität repräsentieren.

Publikationstätigkeiten der Institutsmitglieder konzentrieren sich neben Materialien für Studien, Lehrbücher und Monographien auf das Gebiet der Axiologie von Musik, Ästhetik, Semiotik, Didaktik und Ethnomusikwissenschaften. Sie bemühen sich durch gezielte empirische Forschung in allen Bereichen der Musik und Musik-Kultur die Dynamik der Transformationen der sozialen Funktionen von Musik in der heutigen Welt und im Leben eines jungen Menschen zu porträtieren. Das Profil der Abteilung ist wesentlich durch vielseitige künstlerische Aktivitäten geprägt, die sich auf Komposition und Interpretation zeitgenössischer Musik sowie die authentische Interpretation alter Musik konzentrieren. Eine bedeutende Tätigkeit des Instituts, die seit den 1960er Jahren Tradition hat, sind regelmäßige internationale Musik- und pädagogische Konferenzen bekannt als Musica viva in schola.

Die Teilnehmer im Erasmus Musik kreativ+ Projekt (von der Masaryk-Universität):

  • PhDr. Judita Kučerová, Ph.D.: Koordinatorin, Entwicklung des tschechischen Projektkonzepts, Abstimmung der Zusammenarbeit zwischen nationalen und internationalen Partnerinstitutionen, Ausarbeitung der Curricula, Recherche von Musikmaterialien, Einbeziehung von Studierenden und Musikern im Programm, Organisation von internationaler Projektarbeit und Projekttreffen, Überarbeitung, Bearbeitung von Dokumenten und Berichten an die EU, Verbreitung von Informationen über das Projekt.
  • PhDr. Blanka Knopová, CSc.: Ausarbeitung der Curricula, Anwendung von pädagogischen Ideen in der Praxis, Einbeziehung von Studierenden im Programm, Recherche von pädagogischen Materialien, Kooperation mit Grundschullehrern, SuS und Musikern.
  • Doc. PhDr. Marek Sedláček, Ph.D.: Fotografie, Video, Bearbeitung von Dokumenten, Überarbeitung, Verbreitung von Informationen über das Projekt, Übersetzungstätigkeiten.
  • Mgr. Hana Havelková: Ausarbeitung der Curricula, Anwendung von pädagogischen Ideen in der Praxis, Recherche von pädagogischen Materialien, Kooperation mit Grundschullehrern, SuS und Musikern, Übersetzungs- und Dolmetschertätigkeiten.
  • Mgr. Ondřej Musil: Fotografie, Video, Bearbeitung von Dokumenten, Kooperation mit Grundschullehrern, SuS und Musikern, Übersetzungs- und Dolmetschertätigkeiten.
  • Mgr. Radka Hladilová, DiS.: Kooperation mit Grundschullehrern, SuS und Musikern, Übersetzungs- und Dolmetschertätigkeiten.

Schule: Jaromír Hlubík Grundschule und Kindergarten, Lipov

Die Jaromír Hlubík Grundschule und Kindergarten in Lipov liegt im Dorf in den Ausläufern der Weißen Karpaten in Südostmähren. Diese Region ist typisch für die lebendige Tradition der Folklore-Kultur. Etwa 1500 Menschen leben hier. Der Gründer der Schule, die eine Grundschule und einen Kindergarten, einen After-School-Verein und eine Kantine umfasst, ist das Dorf Lipov. Gegenwärtig gibt es 147 Schüler in neun Klassen (Jahrgangsstufen) aus den Dörfern Lipov und Louka. Die Kinder nehmen an verschiedenen Wissens- und Sportwettkämpfen teil; vor allem im Sport erzielen sie gute Ergebnisse. Innerhalb der Vereinigung der Schulsportvereine erzielten die Schülerinnen und Schüler in Sportwettkämpfen, die das ganze Jahr hindurch stattfanden, den dritten Platz von allen 69 Grundschulen aus der Region Hodonín (Unihockey, Basketball, Fußball, Schwimmen, Tischtennis, Fußball) , Leichtathletik etc.). Mehr als ein Drittel der Schüler engagiert sich in Folkloreaktivitäten. Das Kinder-Folklore-Ensemble Lipovjánek ist hier aktiv. Es besteht aus drei Kindergruppen unterschiedlichen Alters. Hier lernen sie beim Singen, Tanzen und dem Spielen in einer Hackbrett-Gruppe die Folklore-Musik und Traditionen ihrer Region kennen und pflegen. Sie repräsentieren oft die Schule bei kulturellen Darbietungen in der Stadt und Umgebung, nehmen an Folklore-Festivals teil etc. . Die Schule heißt nach Jaromír Hlubík, dem tschechischen Patrioten und Lehrer, der hier lehrte.

Die Teilnehmer im Erasmus Musik kreativ+ Projekt (von der Schule):

  • Mgr. Petr Galečka: Organisation der Arbeit mit Kindern, Kooperation mit Grundschullehrern, SuS und Musikern, Recherche von Musikmaterialien, Liedinstrumentierung, Vorbereitung der Kinder in einer Zymbalgruppe, Fotograie, Video, Bearbeitung von Dokumenten, Bearbeitung von Dokumenten und Berichten an die EU.
  • Mgr. Jarmila Kopuncová: Arbeit mit Kindern im Musikunterricht, Recherche und Überprüfung von pädagogischen Themen, Arbeit mit Kindern bei internationalen Treffen, Fotografie, Video.
  • Mgr. Lenka Ňorková: Arbeit mit Kindern in Kunsterziehung, Recherche und Überprüfung von pädagogischen Themen.

Ensemble: Horňácko Hackbrett-Gruppe von Petr Galečka, Lipov

Horňácko Hackbrett-Gruppe von Petr Galečka aus Lipov konzentriert sich auf das Folklore-Erbe aus der Region Horňácko, einem kleinen Gebiet in Südostmähren in der Tschechischen Republik an der Grenze zu Slowakien. Das Ensemble entstand 1993 in Zusammenarbeit mit dem Lipovjan Tanzensemble. Das Repertoire der Gruppe basiert in erster Linie auf Volksmusik aus der eigenen Region, aber nicht nur das. Die Gruppe besteht aus 8 Musikern (Streichinstrumente, Klarinette, Hackbrett). Sie haben auf vielen Festivals im Ausland, in Frankreich, Italien, Deutschland, Österreich, den Niederlanden, Polen, Kroatien und in Slowakien gespielt und treten in tschechischen Städten auf. Als die Tschechische Republik der Europäischen Union beitrat, spielten sie auch in Brüssel. Das Ensemble hat bislang fünf Musikaufnahmen produziert. Die Musiker arbeiten seit langer Zeit mit Kinder-Sängern in verschiedenen öffentlichen Wettbewerben. Innerhalb des Projektes Musik kreativ + trugen sie bei der Vorbereitung der Musikbeispiele bei. Sie stimmten die ausgesuchten Lieder ab, nahmen an der Instrumentierung teil, und begleiteten die SuS der Grundschule beim Singen, Tanzen, Kinderspielen etc.

Die Teilnehmer des Ensembles im Erasmus Musik kreativ+ Projekt:

  • Mgr. Petr Galečka, Violine (erste Geige, Leiter der Gruppe)
  • Petr Hlahůlek, Violine
  • Ing. Josef Staša, Violine
  • Ing. Milan Červenka, Klarinette
  • PhDr. Vít Trachtulec, Hackbrett
  • MUDr. Jiří Ovečka, Kontrabass
  • Ing. Josef Karásek, Viola
  • Ing. Zdeněk Maňák, Viola

Konzept: Die Entwicklung von Kreativität durch traditionelle tschechische Volksmusik 

TDiese allgemeine Einführung bezieht sich auf die Module: Inspiration durch den Rhythmus eines Volkstanzlieds, Inspiration durch Volkstraditionen und zeremonielle Folklore und Inspiration durch die Klänge der Natur .

Die Pflege des musikalischen Folklore-Erbes

Die traditionelle Kultur der Dorfklassen übte eine starke Anziehungskraft auf die europäische Gesellschaft aus, besonders während der Aufklärung und Romantik. Unter dem Einfluss der ökonomisch-gesellschaftlichen Veränderungen an der Wende zwischen dem 18. und 19. Jahrhundert, verbunden mit Migrationsbewegungen, gab es die ersten Anzeichen der Verlagerung der Volkskultur von der ursprünglichen Umgebung in die Umgebung eines anderen Kontextes (Pavlicová & Uhlíková 1997). Die Volksdichtung, das Lied, die Musik und der Tanz wurden dank ihres ästhetischen Werts zu Inspirationsquellen in verschiedenen künstlerischen Bereichen. Hundert Jahre später war der Wandel der traditionellen Volkskultur wegen der Veränderungen der kulturell sozialen Lebensbedingungen noch schneller. Dank der Vertreter der intellektuellen Klassen der Gesellschaft, die erkannten, dass einige kulturelle Werte vom Vergessen bedroht waren und die versuchten, sie zu erhalten, wurden viele Formen der Volkstradition auf der Grundlage von äußeren Anregungen erhalten. Volkslied und Musik wurden Teil eines intensiv gepflegten Kulturerbes der Nation (Pavlicová & Uhlíková 1997)..

Dank einer schriftlichen Aufzeichnung der verschiedenen Formen in Sammlungen, selektiven Anthologien oder Liederbüchern wurde das Folklorematerial bewahrt. Zugleich gab es auch Änderungen durch die spontane Verbreitung der Phänomene. Die Kenntnis und Beliebtheit der Folklore-Lieder begannen in den letzten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts stark zu sinken. Die Bedeutung der schulischen und familiären Erziehung bei der Präsentation von Volksliedern wurde von vielen tschechischen Schriftstellern (Bartoš 1874, 1890, Neruda 1891), Musikkomponisten (Janáček 1890), Wissenschaftlern (Hostinský 1906, Helfert 1925) und vielen anderen erwähnt. Der Musikwissenschaftler Bedřich Václavek (1930/40) hob besonders die Notwendigkeit einer praktischen Pflege des Volksliedes und der Volkskunst zu der Zeit hervor. Er betonte dabei, dass eine romantische Bewunderung für die traditionelle Volkskultur zwar nicht richtig wäre, dennoch sei es nötig, seine Manifestationen für weitere kreative Aktivitäten zu nutzen. Václaveks Gedanken, die vor allem auf die Schulbildung ausgerichtet waren, wurden von anderen Forschern weiterentwickelt (Sirovátka 1973, Holý 1979, Sirovátka – Holý 1985).

Volkslied, Instrumentalmusik und Tanz an der Schule

Volkslieder repräsentieren in tschechischen Schulen einen traditionellen Ausgangspunkt für die Entwicklung von Musikfertigkeiten und Fähigkeiten bei Kindern. Sie sind ein unersetzlicher Teil des Lernprozesses (Sedláček 1999), vor allem bei Kindern im Grundschulalter (Jurkovič 1997). Sie haben in verschiedenen Formen festen Anteil in tschechischen musikpädagogischen Systemen und didaktischen Materialien des letzten Jahrhunderts, vor allem in den letzten vierzig Jahren (Sedlák 1977, 1979, 1985). Unter den Bedingungen der gegenwärtigen gesellschaftlichen Entwicklung, die für die Vielfalt und die Vielschichtigkeit der kulturellen Phänomene der technischen Medien typisch ist, muss mit veränderten Einstellungen zu traditionellen Lebensphänomenen, also auch zum musikalischen Folklorebereich der Musik, vor allem bei Jugendlichen gerechnet werden. Obwohl dieser Bereich einen bedeutenden Teil des kulturellen Erbes umfasst, rückt er mit seinen inhaltlichen, poetischen (manchmal auch musischen) Mitteln ohne eine gezielte Thematisierung im Unterricht von der Wahrnehmung der Jugend (Kučerová 2011) ab. Vor allem Jugendliche haben von vornherein eine negative Einstellung zu Aktivitäten aus dem Bereich der Volksmusik. Einige Lehrer geben diesem Druck nach und behandeln Folklore-Genres nur ausnahmsweise im Unterricht. Wenn wir dem kulturellen und pädagogischen Erbe unserer Vorfahren folgen und es für die rationale und emotionale Bildung Jugendlicher umfassend nutzen wollen, müssen wir Wege finden, um traditionelle Phänomene einzuführen, auch wenn es innerhalb aktualisierter Kontexte geschieht, so dass sie für gegenwärtige und zukünftige junge Generationen interessant sind ( Kučerová 2011).

Das Volkslied, instrumentale Musik und Tanz können in der Schule für die Anwendung von Lernzielen und Mitteln verwendet werden. In zugänglicher Form ermöglichen sie aktive Musik (Selbst-) Realisierung und Erfahrung, die wichtige Impulse der kreativen Haltung bei SuS sind. Das unterschiedliche Potenzial der traditionellen Volksmusik bietet Einsatzmöglichkeiten in interpretatorischen und Wahrnehmungsaktivitäten und diese Manifestationen bieten zugleich Themen für die Umsetzung kreativer Aktivitäten. Kreative Stimuli lassen sich in melodisch-rhythmischen und poetischen Seiten der Melodie der Lieder und ihrer instrumentalen Begleitung finden, im musikalischen Bewegungsausdruck, Tanz oder Drama. Im kreativen Prozess gibt es die Reflexion des gegebenen Aspekts aus Musik und Nicht-Musikcharakter des Liedes und seiner allmählichen Umwandlung in eine neue Form. Kreative Situationen gehen durch verschiedene Phasen – von der Variation, Nachahmung der gegebenen Folklore-Muster, der Suche nach Parallelen in verschiedenen künstlerischen Bereichen und kulturellen Verbindungen, zu eigenen Formen der Musikproduktion von Kinden. Die SuS nehmen an Musikaktivitäten entsprechend ihren Fertigkeiten und Fähigkeiten in Form von Kollektiv-, Gruppen- oder Einzelarbeit teil. Die Folklore-Struktur kann erfolgreich in grundlegenden spielerischen Aktivitäten mit einem Lied und auch mit weiteren kreativen Aufgaben verwendet werden. Mit der Entwicklung von interpretatorischen Fähigkeiten und Hörerfahrungen, dem Musikgedächtnis, Denken, Fantasie, der allgemeinen Imagination, Wille, Ausdauer und anderen psychologischen Aspekten wird gleichzeitig die Persönlichkeit des Kindes gestärkt.

Die folgenden didaktischen Themen zeigen Möglichkeiten der Arbeit mit Musik und Wort tschechischer Volkslieder, regionalen Melodien, Tänzen, und Möglichkeiten der instrumentellen Begleitung. Die Anreize für kreative Aktivitäten von SuS können Aspekte sein, die die Funktionalität von Folklore-Strukturen widerspiegeln sowie Beziehungen zu den gemeinsamen und festlichen Momenten im Leben des Menschen, die Impulse außerhalb der Musik umfassen. Dabei geht es z.B. um die Verbindung mit Arbeitsaktivitäten, jährliche und Familiengewohnheiten, Volksglauben, abergläubischen Praktiken und allgemeine ästhetische und ethische Merkmalen der gegebenen Form.

Literatur

  • Bartoš, F. (1874).Anthologie z národních písní československých [Anthologie ethnographischer tschechosloswakischer Lieder]. Praha: Fr. A. Urbánek, S. IV.
  • Bartoš, F. & Janáček, L. (1890).Kytice z národních písní moravských [Das Bouquet nationaler möhrischer Lieder]. Telč: E. Šolc.
  • Helfert, V. (1925). K otázce našeho hudebního folkloru [Zur Frage unserer Musikfolklore].Morava [Moravia], (1), 230-231.
  • Holý, D. (1979). O životnosti folklóru [Ein Leben der Folklore].Národopisné aktuality [Ethnographische Neuigkeiten], XVI(2), 125-130.
  • Hostinský, O. (1906).Česká světská píseň lidová: úvahy národopisné a hudební [Tschechische weltliche VolksliederEthnographische und Musikreflexionen]. Praha: F. Šimáček.
  • Jurkovič, P. (1997). Lidová píseň – slabikář hudební a literární výchovy [Volkslied – Das ABC Buch der musikalischen und literarischen Bildung]. InLidová píseň a hudební výchova [Volkslied und Musikpädagogik]. Olomouc: Hanex, S. 7-12.
  • Kučerová J. (2011).Sběratel lidových písní Martin Zeman z Velké nad Veličkou (1854-1919): Profil – Odkaz – Hudebně pedagogické inspirace [Der Sammler von Volksliedern Martin Zeman aus Velká nad Veličkou (1854-1919): Profil – Vermächtnis – Musikpädagogische Inspirationen]. Brno: Masarykova univerzita, S.189-191 et seq.
  • Pavlicová, M. & Uhlíková, L. (1997).Od folkloru k folklorismuSlovník folklorního hnutí na Moravě a ve Slezsku [Von Folklore zu Folklorismus. Das Wörterbuch der Folklore-Bewegung in Möhren und Schlesien]. Strážnice: Ústav lidové kultury, S. 6.
  • Sedláček, M. (1999). Lidová píseň jako jeden ze základních stavebních kamenů hudební výchovy nebo jako přežitek? [Volkslied als einer der Grundbausteine ​​der Musikerziehung oder Anachronismus?]. InMusica viva in schola XV. Brno: Masarykova univerzita, S. 11-12.
  • Sedlák, F. (1977).Nové cesty hudební výchovy [Neue Wege der Musikpädagogik]. Praha: Státní pedagogické nakladatelství.
  • Sedlák, F. (1979).Didaktika hudební výchovy na 2. stupni základní školy [Didaktik der Musikpädagogik in der zweiten Klasse der Grundschule]. Praha: Státní pedagogické nakladatelství.
  • Sedlák, F. (1985).Didaktika hudební výchovy na 1. stupni základní školy [Didaktik der Musikpädagogik in der ersten Klasse der Grundschule]. Praha: Státní pedagogické nakladatelství.
  • Sirovátka, O. (1973). Bedřich Václavek a péče o lidovou píseň [Bedřich Václavek und die Pflege des Volkslieds].Národopisné aktuality [Ethnographische Neuigkeiten], X(1), S. 15-26.
  • Sirovátka, O. & Holý, D. (1985). O folklóru a folklorismu [Über Folklore und Folklorismus].Národopisné aktuality [Ethnographic News], XXII(2), 73-84.
  • Václavek, B. (1963). O lidové písni a slovesnosti [Über Volkslied und verbale Kunst]. Praha: Československý spisovatel, S. 236-240.